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LEBENS-RAUM
Ein Projekt von Eichfelder & Sievers

..Visualisierung, Eichfelder 2007


Das zentrale Element unserer Konzeption ist eine 10-j√§hrige Winterlinde (tilia cordata), die inmitten eines Rings aus 21 Sandsteinen gepflanzt wird. Dieser Ring symbolisiert das Wachstum unserer Linde; in 1000 Jahren w√ľrde ihr Stamm den gesamten inneren Raum ausf√ľllen (etwa 18.qm).
D
er Steinkreis selbst besitzt drei Eingänge die symmetrisch angeordnet und durch jeweils zwei große Steine gekennzeichnet sind. Unter jedem der Steine verbirgt sich eine Tontafel, welche jeweils einen Aspekt der Agenda 21 thematisch repräsentiert..




DIE LINDE

Unsere Entscheidung f√ľr die Linde als ‚ÄěBaum der Mitte‚Äú hat vielerlei Gr√ľnde. Sie ist traditioneller Mittelpunkt alter Dorfgemeinschaften. In ihrem Schatten wurden wichtige Entscheidungen getroffen und manches fr√∂hliche Fest gefeiert*. Ihre Gr√∂√üe, ihr kr√§ftiger Wuchs und ihre hohe Lebenserwartung (bis 1000 Jahre) waren dar√ľber hinaus ausschlaggebende Gesichtspunkte.
Die von uns ausgew√§hlte Linde ist etwa 10 Jahre alt und w√ľrde damit dem Alter der Kinder entsprechen, die unser Projekt begleiten sollten. Auf diese Weise m√∂chten wir eine nachhaltige Identifikation der Kinder mit dem Baum erm√∂glichen.


DER STEINKREIS

Der Kreis hat eine sch√ľtzende Funktion, er bewart sozusagen das Leben in seinem Scho√ü. Durch ihren Zusammenhalt bilden die Steine einen neuen und eigenst√§ndigen Raum, der auf Grund seiner Zug√§nge nicht nur symbolisch nach allen Seiten offen ist.
Die 21 Steine stellen den ‚ÄěBlick ins 21 Jahrhundert‚Äú dar, d.h. wir erschaffen gegenw√§rtig einen Rahmen der zuk√ľnftiges Wachstum gew√§hrleisten soll.
Die Dreiteilung des Kreises repr√§sentiert die drei Grundpfeiler der Agenda, basierend auf den Schwerpunktthemen √Ėkonomie, √Ėkologie und Soziales.




DIE TONTAFELN

Die jedem Stein zugeordnete Tontafel veranschaulicht eines von 21 Themen der Agenda (s. Anlage: Tontafeln), welches jeweils von einem Kind ausgearbeitet bzw. interpretiert wird. Die Tafeln werden unter den Steinen in die Erde gebettet und verschmelzen auf einer unsichtbaren Ebene mit dem Gesamtkunstwerk. Dem Betrachter bleibt dabei der Freiraum f√ľr seine ganz eignen intimen Gedanken erhalten.


DENKMAL ODER MAHNMAL

Wir w√ľnschen uns, dass diese Linde die Zeiten √ľberdauert und den Steinkreis mit Leben f√ľllt. F√ľr uns stellt dieses m√∂gliche Wachstum eine Metapher dar. Ebenso wie unser Lebensraum ist auch dieser Baum trotz seiner Vitalit√§t sehr sensibel und verletzbar. Deshalb liegt es an uns allen, ob wir ein Denkmal oder ein Mahnmal erschaffen.
Sollte sich unser Kunstwerk tats√§chlich in 1000 Jahren erf√ľllen, k√∂nnten die Menschen des 31. Jahrhunderts zur√ľckblicken ‚Ķ in ein Zeitalter, in dem ein Umdenken stattfand.




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